Kompetenzpraxis für HandrehabilitationZertifiziert als Kompetenzpraxis der Akademie für Handrehabilitation seit 2016

Als Handrehabilitation oder Handtherapie wird eine ganzheitliche Behandlung der Hand bzw. oberen Extremität zur Wiederherstellung nach Verletzungen, Erkrankungen und Fehlbildung und der Rehabilitation in das gesellschaftliche und berufliche Umfeld bezeichnet. Sie wird von spezialisierten Ergo- und Physiotherapeuten durchgeführt und richtet sich an Patienten mit Handerkrankungen oder -verletzungen aus dem orthopädischen, traumatisch-chirurgischen, rheumatologischen und neurologischen Bereich. Die handtherapeutische Behandlung kann konservativ, prä- oder postoperativ erfolgen und zielt darauf ab, die physiologischen Funktionen der Hand wiederherzustellen bzw. bestmöglich zu erhalten. Dazu zählen Greiffunktion, Feinmotorik, Beweglichkeit, Koordination und Geschicklichkeit, Kraft und Schmerzfreiheit.
In der Handtherapie soll die funktionsgestörte Hand zum zielgerichteten, automatisierten und koordinierten Gebrauch, also zur möglichst ursprünglichen Funktion zurückgeführt oder Kompensationsmöglichkeiten erarbeitet werden. Das Ziel der Handtherapie ist, dem Patienten frühere Beschäftigungen und Tätigkeiten weitestgehend zu ermöglichen um seinen Anforderungen im sozialen, häuslichen und beruflichen Bereich wieder gerecht zu werden.Zur Handtherapie gehören u. a. Schienenbehandlung, Manuelle Therapie, Sensibilitätstraining, aktive und passive Bewegungsübungen, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) Selbsthilfe-Training bei den Aktivitäten des täglichen Lebens und physikalische Maßnahmen.

Erkrankungen

CRPS = Chronischer Reflexschmerzsyndrom / Sympathische Reflexdystrophie (alte Bezeichnung = Morbus Sudeck)

Klinisches Bild zeigt häufig 5 Hauptsymptome als charakteristische Merkmale:

  • Schmerz
  • Ödem
  • Einschränkung der aktiven und passiven Gelenkbeweglichkeit
  • thropische Störungen (Haut, Osteoporose)
  • vegetative Symptome (Hitze = erhöhte Wärme der betroffenen Seite)

Ursachen:

Können nach traumatische Ereignisse wie z.B. Frakturen, Nervenverletzungne, Schnittverletzungen, Quetschverletzungen, Amputationen und Verbrennungen gegünstigen.

Behandlungstechniken

Innerhalb der Orthopädie/Traumatologie/Rheumatologie und Handrehabilitation steht dem Ergotherapeuten ein breites Behandlungsspektrum zur Verfügung. Die Patienten haben unterschiedliche Funktionseinschränkungen und Funktionsstörungen. Ziel der Ergotherapie ist die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit und Erhaltung des Individiums in seiner spezifischen Umwelt.

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ ICF unterteilt díe Körperstrukturen und Funktionen in:

s für Körperstrukturen

b für Körperfunktionen

d für Aktivitäten und Teilhabe

e Umweltfaktoren als Teil der Kontextfaktoren

1. Gelenktechniken

  • Aktive Mobilisation
  • Assistive Mobilisation
  • Passive anguläre Mobilisation
  • Passive translatorische Mobilistion

2. Muskeltechniken Beim Befund der Muskulatur sind folgende Aspekte wichtig:

  • Gelenkbeweglichkeit
  • Dehnungsfähigkeit
  • Kraft
  • Muskeltonus
  • Tonusregulation lokal oder systemisch
  • Elastizität und Dehnfähigkeit verbessern
  • Muskelkräftigung
  • Ausgleich muskulärer Dysbalancen
  • Aufklärung über Anatomie und Physiologie des Muskels

3. Dehntechniken

4. Manuelle Mobilisationstechniken

 

Thermische Anwendungen

Heiße Rolle Heiße Rolle ist eine Wärmeanwendung aus der physikalischen Therapie. Sie bietet die Möglichkeit der lokalen Wärmeapplikation mit gleichzeitigem Massageeffekt. Sie wirkt durchblutungsfördernd und detonisierend.

Die Dani-Sanbox Die Thermische Anwendung mit Wärme ist ein Teil der Behandlung. Wärme wird hauptsächlich eingesetzt, wo kein entzündlicher Prozess mehr im Verlauf besteht. Trockene Wärme tut gut, damit die Gelenke und der Kapselapparat gut durchblutet sind und eine optimale Versorgung besteht. Dies erleichtert die Mobilisation und die Beweglichkeit der Hand.

Desensibilisierung von Narben und Stumpfabhärtung

1. Narbenmassage – Narbenbehandlung

  • Querfriktion, Saugen, Schröpfen

2. Stumpfabhärtung mit verschiedene Sensi-Materialien

  • Bohnen, Raps, Sand, Kies 
  • Igelball, Zahnbürste, elektrische Zahnbürste
Schienenversorgung

Lagerungsschienen und Dynamische Übungsschienenversorgung

Handtherapie nach Frakturen

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Schienenversorgung

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Verletzung der Beugesehne

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Verletzung der Strecksehne

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Patienteninformationen

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Hausübungsprogramm

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