Die neuropsychologische Behandlung bezieht sich auf die Verbesserung der höheren Gehirnfunktionen.

Dazu zählen:

  • Sprache
  • Denk-, Lern- und Gedächtnisprozesse,
  • räumliches Vorstellungsvermögen,
  • Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit,
  • Emotionen,
  • das Planen von Handlungen = exekutive Funktionen und
  • das Bewußtsein

Bei höheren Gehirnleistungen unterscheidet man:

kognitive Funktionen: komplexes Wahrnehmen, Vorstellen, Denken und Erinnern,

exekutive Funktionen:  Vorbereitung, Planung und Kontrolle von Handlungen.

 

Im Alltag führen kognitive Störungen zu einer Einschränkung der Fähigkeit, den Anforderungen der Umgebung adäquat zu entsprechen und sich auf neue Aufgaben einzustellen. Dabei spielt auch die Störungseinsicht der Patienten  (Self Awareness) eine wichtige Rolle

(Prigatano).

Therapieansatz

In der Rehabilitation kognitiver Störungen lassen sich zwei Ansätze unterscheiden: die störungsorientierte und die kompetenzorientierte Therapie (Sohlberg u. Mateer 1989; Trexler 1987).

 

Die langfristige Ziele sind bei beiden Therapieansätzen eine Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens und ggf. eine Rückkehr in das Arbeitsleben.

Der Störungsorientierte Therapieansatz

Der Kompetenzorientierte Therapieansatz